Traum und Trauma


Der Schneesturm tobt
im Gletscher ein Kaltflockendicht
nimmt mehr als die Augensicht
und stellt mutterseelenallein
in den Endloshilfeschrei hinein.
Und der Teufel lobt.

Der Traum platzt.
Die Panik schmatzt.


Hol erneut Luft

und atme dich durch
schreit ein Specht ohne Furcht
in den Duft des Lebens
denn nichts ist vergebens –
heuchelt ein Schuft.


Doch kein Nerv lässt sich täuschen

wenn Gefahr in Verzug.
Er glüht zwischen Kampf und Flucht
teilt sich mit Wucht und
will sich zu Tode krampfen.


Die sterbende Zeit

schreit auf und will tanzen
will singen und froh über froh sein
bis der letzte Holtperdipoltertraumastolperstein
ins Grab gefallen
und Meere der Entlastung
gelassen den Leib durchwallen.


Wer weiß schon – das Ende.


12.01.2013     ©

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